Ein Plädoyer für kaltes Wasser

Keep Cool

Wenn warmes Wasser nur dann aufgedreht wird, wenn es wirklich nötig ist, können wir eine Menge Energie sparen. Ein Plädoyer für kaltes Wasser in Bad und Haushalt

Prüfen Sie Ihren Wasserverbrauch

Welcher Wasserverbrauch ist normal? Mit dem WasserCheck von co2online vergleichen Sie Ihren durchschnittlichen Verbrauch und Kosten mit denen ähnlicher Haushalte. Wie hoch ist der Wasserverbrauch und welche Kosten verursacht er? Erfahren Sie dort, wie die Unterschiede zwischen Warmund Kaltwasser sind und wie Sie mit Wasser gleichzeitig Energie sparen können.

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Hygiene beim Händewaschen

In vielen Wohnungen muss das Wasser lange anlaufen, bevor es warm aus der Armatur kommt. Die Temperatur hat keinen Einfluss auf die Hygiene und die Reduktion der Mikroorganismen. Wichtiger sind die Dauer des Händewaschens und das richtige Einseifen. Auch mit kaltem Wasser werden Hände sauber.

Kalkablagerungen vermeiden

Sind Kalkablagerungen erst einmal da, ist das Entkalken nervig. Einfacher ist es, wenn diese Ablagerungen gar nicht erst entstehen. Kaltes Wasser setzt beim Verdunsten weniger Kalk ab als warmes.

Pflegetipps: Geräte und Armaturen nach der Nutzung mit kaltem Wasser abspülen. Zudem hilft es, die Flächen nach der Nutzung abzutrocknen und Wasserreste zu entfernen. Auch sollte Wasser in Ka‘ eemaschine, Wasserkocher und Spüle nicht lange stehen gelassen werden.

Kalt duschen

  • ist gut für Haut und Haare
  • macht glücklich
  • stärkt das Immunsystem
  • hilft beim Abnehmen

Kalt duschen sorgt für eine verbesserte Durchblutung, regt den Kreislauf an und stärkt das Immunsystem. Zudem kann kaltes Wasser Schmerzen reduzieren und macht Körper wie auch Geist widerstandsfähiger. Eine niederländische Studie hat die positive Wirkung aufs Immunsystem geprüft. Das Ergebnis: Unter den Kalt-Duschenden gab es anschließend tatsächlich rund ein Drittel weniger Krankmeldungen. Wer es ausprobieren möchte, sollte langsam anfangen und die Dauer langsam steigern. Es reicht, mit zehn Sekunden am Tag zu starten.

Wassertreten

Pfarrer Sebastian Kneipp erfand vor mehr als 100 Jahren die Wassertherapie. Wissenschaftler haben die Wirksamkeit in Studien belegt: Regelmäßige kalte Güsse am Körper stärken die Abwehrkräfte. Wassertreten ist tatsächlich auch zu Hause in der Badewanne möglich: dafür die Wanne bis knapp unter der Kniekehle mit kaltem Wasser füllen und auf der Stelle schreiten.

LESEN SIE DIE DRUCKAUSGABE

Diesen und viele andere Artikel rund ums Bad finden Sie in der Badestil Ausgabe 2024.

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