Das Beste aus zwei Welten

DAS JAPANDI-BAD

Für Meeresbiologin Jasmine stand schon bei der Planung fest: Das Bad sollte nicht nur funktionaler Raum, sondern ein besonderer Ort sein.

„Wenn ich morgens das Bad betrete, fühle ich mich sofort geerdet“, erzählt sie. Gemeinsam mit ihrem Partner Jonas entschieden sich beide ganz bewusst für den Japandi-Stil. Dieser verbindet skandinavische Funktionalität und Schlichtheit mit japanischer Ruhe und Ästhetik. Wunsch war, einen harmonisch minimalistischen und warmen Raum zu schaffen.

Während Jonas als Geo-Ingenieur die Stabilität des Meeresbodens untersucht, arbeitet Jasmine auf Basis ihrer Doktorarbeit über Korallenriffe mit am UNESCO-Welterbe-Programm zum Schutz des Great Barrier Reefs in Australien. Diese Aufgabe prägt sie so sehr, dass sie darum auch in ihrem persönlichen Umfeld bewusst, achtsam, natur-verbunden und  -bezogen lebt.

EIN BAD, DAS ATMET

Der Japandi-Stil kombiniert die schlichte Funktionalität Skandinaviens mit der stillen Eleganz japanischer Ästhetik und schafft einen harmonischen Rückzugsort für Körper und Geist.

Die Leichtigkeit des Seins

In Jasmines Bad trifft der minimalistische Stil überall auf Natürlichkeit und fließendes Licht – mit leichten Anleihen an die architektonischen Prinzipien des biophilen Designs. Der Waschplatz strahlt sanfte Ruhe aus, klare Linien und warme Naturtöne finden hier ein harmonisches Zusammenspiel. Der formschöne Waschtisch mit seiner weich gerundeten Linienführung liegt passgenau auf dem maßgefertigten Unterschrank. Dessen Strukturfront, die warmtonige Holztextur und die abgerundeten Griffmulden interpretieren perfekt den Japandi-Gedanken. Die Wandarmatur in tiefem Schwarz setzt einen grafischen Kontrast – ähnlich einem Tintenstrich in der japanischen Kalligrafie, von der Jasmine ungemein fasziniert ist.

Schwerelos entspannen

Baden wie in der Schwerelosigkeit: Die Floating-Wanne ist ein zentrales Objekt in Jasmines Bad. Wie ein ruhendes Boot im Hafen steht sie vor der großen Fensterfront mit dem Blick in den Zen-Garten. Die sorgfältig geharkten Kiesflächen und die Bambuspflanzungen strahlen angenehm meditative Ruhe aus. Die spezielle Floating-Technologie der Badewanne erzeugt ein Gefühl von Schwerelosigkeit – wie ein Schweben im warmen Meer. Alle Funktionen sind durchdacht und ausgerichtet auf die Tiefenentspannung von Körper und Geist. Aus dem höhen-verstellbaren Nackenkissen strömt ein sanfter Wasserschwall, spezielle ­Dü­sen in der Wanne for­men dy­na­mi­sche Was­ser­wir­bel und lockern die Muskulatur wie bei einer Massage. Warum also nicht länger verweilen in der eigenen „Lagune”?

ZEN-ÄSTHETIK

Ruhe, Klarheit und Aufgeräumtheit, die sich hier im überall im Baddesign wiederfinden, sind für die Meeres-biologin essenziell – besonders, wenn sie in entspannter Meditation verweilt oder Yin-Asanas auf ihrem Yoga-Kissen praktiziert.

Komfort trifft Purismus

Dass der Japandi-Stil funktionale Ästhetik lebt, beweist hier der WC-Bereich. Modernste Technik und ein klares Design bilden dafür eine ideale Verbindung.

Das Dusch-WC fügt sich mit seiner fließenden Formensprache in die klare Badarchitektur ein. Die innovative Technik vom automatischen Reinigungssystem bis hin zur sanften Duschfunktion entspricht genau dem Anspruch Jasmines an Wohlgefühl und Achtsamkeit.

Ein Duscherlebnis, das nicht nur funktional aussieht, sondern auch ein meditatives Lebensgefühl vermittelt.

Jasmine liebt die WalkIn-Dusche, die sich harmonisch in das minimalistische Gesamtkonzept einfügt. Das matte Schwarz der Armaturen schafft einen pointierten Kontrast zu den hellen Naturtönen und wirkt gleichzeitig zurückhaltend – gemäß der Philosophie des Japandi „weniger ist mehr“. Die mikrofeinen sanften Strahlarten von Hand- und Kopfbrause erinnern sie dabei an einen warmen Regen in den Tropen.

Die natürliche Atmosphäre im Raum wird bewusst durch den eindrucksvollen Bonsai neben dem Duschbereich erweitert – ein biophiles Designelement, auf das Jasmine  sehr großen Wert legt. „Für mich ist der Japandi-Stil nicht einfach nur ein Trend“, erklärt sie. „Er ist mein persönlicher Ausdruck von Respekt der Natur gegenüber und auch mir selbst.“

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Diesen und viele andere Artikel rund ums Bad finden Sie in der Badestil Ausgabe 2026.

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