Ein Grundriss

ZWEI VARIANTEN

Ein Grundriss – und doch zwei vollkommen verschiedene Lebenswelten. Individuelles Design beginnt nicht mit dem Raum, sondern mit der Persönlichkeit.

Als Florentine und ihr Bruder Arvid das Elternhaus im Bauhaus-Stil erbten, stand schnell fest: Verkaufen ist keine Option. Zu viele Erinnerungen, zu viel Geschichte steckte für die Geschwister in dem klaren weißen Kubus am Stadtrand. Doch ebenso schnell war klar – jeder würde seine eigene Etage bewohnen.

IM ERDGESCHOSS

Flower-Power: Florentine inszeniert Emotionen und Atmosphäre in ihrem Bad. Die Interior-Stylistin setzt dabei bewusst auf floral verspielte Elemente.

„Ich wollte ein Bad, das mich morgens sanft begrüßt und sich abends in ein Spa verwandelt”, beschreibt die 36-Jährige ihr Konzept. Ihr Bad lebt vom skulpturalen Weiß der Sanitärobjekte, den warmen Bronze-Akzenten der Armaturen und der Accessoires, den sanften Licht-akzenten und einer feinen, femininen, organischen Formensprache:

Flower-Power pur. Die Dusche mit ihrer großzügigen Nischenlösung und mit stylischer Pendeltür tritt ebenso wie das moderne Dusch WC in den Hintergrund. Der große Auftritt in Florentines Bad gehört der eleganten, freistehenden Wanne in ovaler Form mit der besonderen Rillen-Optik – perfekt inszeniert vor der floralen Wand-Dekoration.

Am Waschplatz offenbart sich Florentines besonderes Gespür für feine Details. Die beiden Stand-Waschtische erinnern an geöffnete Blütenkelche. Die bodenstehenden Armaturen aus gebürsteter Bronze wirken wie langstielige Blumen. Und die ovalen LED-Wandspiegel tauchen die Betrachterin in weich schmeichelndes Licht.

IN VOLLER BLÜTE
Hier zeigt sich Florentines Liebe zur Gestaltung: Ein Bad voller Persönlichkeit, so individuell wie seine Bewohnerin.

IM OBERGESCHOSS

Minimalismus: Arvid folgt dem Bauhaus-Gedanken kompromisslos. Das Bad des Architekten ist sachlich, klar, funktional – und dennoch alles andere als kühl.

Eine Etage höher regiert die Reduktion. „Ich liebe klare Linien und eine funktionale Ästhetik“, betont der 32-Jährige. Dieser Idee folgt auch das Dusch-WC – diskret integriert und technisch perfekt. Die freistehende weiße Wanne mit ihrer mattschwarzen Armatur hingegen dominiert als optisches Highlight den Raum wie ein skulpturales Element.

Praktisch und puristisch inszeniert Arvid gekonnt seinen Waschplatz. Die beiden kantigen Aufsatzbecken mit den passenden Unterschränken umrahmt von den schwarzen Armaturen und Accessoires wirken wie aus einem Guss. Der eckige Spiegel mit der LED-Beleuchtung gibt präzises Licht für den perfekten Start in den Tag.

Was die Geschwister verbindet, ist die Liebe zum Design – was sie unterscheidet, ist ihre Interpretation. Beide zeigen, wie identische Bad-Grundrisse dank individueller Gestaltung und hochwertiger Sanitärprodukte zu einzigartigen Wohlfühlräumen werden. Denn am Ende gilt: Design ist nicht, was man sieht – sondern was man fühlt.

Was die Geschwister verbindet, ist die Liebe zum Design – was sie unterscheidet, ist ihre Interpretation. Beide zeigen, wie identische Bad-Grundrisse dank individueller Gestaltung und hochwertiger Sanitärprodukte zu einzigartigen Wohlfühlräumen werden. Denn am Ende gilt: Design ist nicht, was man sieht – sondern was man fühlt.

KOMPOSITION IN BLACK & WHITE

Ein Bad wie eine architektonische Skizze – reduziert, klar und funktional. Die Ausstattung ist zwar minimalistisch, aber hochwertig.
Alles hat seinen Platz und Zweck.

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Diesen und viele andere Artikel rund ums Bad finden Sie in der Badestil Ausgabe 2026.

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